Wieder "dahoam" im Waldviertel

Unser neues Zuhause!          

 

                




                                                         Musik
           ein/aus
          

                                                                                                                                                                                                                   
 Wieder "dahoam" im Waldviertel
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     Seite zuletzt aktualisiert am 18.08.2017


"Heimat ist dort wo dein Herz zu Hause ist."

(Joseph Freiherr von Eichendorff).

 Im Spätsommer des Jahres 2010 fassten meine Gattin und ich den Entschluss, uns einen langgehegten Traum, der besonders in 

 meinem Kopf seit mehreren Jahren umhergeisterte, zu erfüllen und ein Häuschen auf dem Land zu kaufen, um dort unser Leben

 nach der Pensionierung zu verbringen. Wenn möglich mit einem großen Garten für unsere Vierbeiner und natürlich auch für

 uns.

 Im Oktober 2010 war es dann so weit. Wir fanden im Internet ein Haus, das uns zusagte und auch finanziell unseren Möglichkei-

 ten entsprach, zumal erst vor wenigen Jahren neue Fenster und eine neue Gaszentralheizung eingebaut worden waren, sodass in

 den nächsten Jahren in dieser Hinsicht mit keinen größeren Renovierungs- und Sanierungskosten zu rechnen sein dürfte.  
 
Außerdem gefiel uns seine nahezu perfekte logistische Lage. Um Umkreis von 50 m gibt es einen kleiner Supermarkt mit Trafik,

 einen Bäcker, einen Friseur der auch Postpartner ist, eine Filiale unserer Hausbank, das Gemeindeamt, eine Arztpraxis, ein klei-

 nes Gasthaus und eine Pizzeria in der es neben italienischen Speisen auch türkische Spezialitäten gibt. Etwa 300 m vom Haus

 entfernt gibt es außerdem noch eine Automatentankstelle, sodass man rund um die Uhr im Ort tanken kann.

 Überdies gibt es in einem kleinen, etwas 2 Km entfernten Dorf einen Fleischhauer der noch selbst schlachtet und der fantastische 

 Würste, super Bauerngeselchtes, leckeren Selchspeck und echte "Waldviertler Saumoasen" macht. An die Fleischhauerei ist

 außerdem ein nettes, rustikales Landgasthaus angeschlossen, das fast so aussieht wie die alten, urgemütlichen Bauernwirtshäuser

 aus meiner Kindheit und Jugend.

 Am 22.10. 2010 legten wir nach einer eingehenden Besichtigung einem Immobilienbüro ein Kaufangebot für
ein wirklich net- 

 teEinfamilienhaus mit geräumigem Keller und einem Nebengebäude, bestehend aus einer Garage und einem angeschlosse-

 nem Abstellraum für diverse Gartengeräte auf einem 1.300 m² großen Grundstück im nördlichen Waldviertel vor.
 Da es einen
weiteren Kaufanwärter gab, der vor uns sein Interesse am Erwerb des Hauses bekundet hatte, hieß es nun warten.

 Würde sich unser Traum vom eigenen Häuschen im Grünen erfüllen?

Am 27.10.2010 kam endlich der erlösende Anruf. Einem Kauf stand nichts mehr im Weg, da der andere Interessent wegen einiger Probleme bei der Finanzierung den Kauf des Hauses nicht realisieren konnte. Am 11.11.2010 vormittags wurde schließlich bei einem Notar in einer benachbarten Kleinstadt der Kaufvertrag unterschrieben und die Schlüssel wurden an uns übergeben. Wir fuhren anschließend natürlich sofort zu "unserem" Haus, gingen vom Keller bis zum Dachboden durch alle Räume und konnten es noch gar nicht richtig glauben, dass es nun wirklich uns gehörte.
Jetzt hieß es entrümpeln, renovieren, ausmalen usw. und danach packen und übersiedeln. In den nächsten Tagen wurden von der EVN Strom- und Gasanschluss wieder aktiviert und die Zentralheizung von einem Techniker gewartet und wieder in Betrieb genommen. Endlich war es im Haus warm. Auch der Zugang zum Festnetztelefon mit Internet, Kabelfernsehen und Fax wurde innerhalb weniger Tage aktiviert.
Nun ging es richtig los. Da das Haus vollständig möbliert war, wir aber fast nichts davon brauchen konnten, wurde zuerst ent-

rümpelt und vom Abfallwirschaftsverband ein Klein-LKW zum Abtransport eines Teiles des Sperrmülls organisiert. Nachdem dieses Problem gelöst war, wurden in unzähligen Fahrten unsere Habseligkeiten aus dem Bezirk Mödling ins Waldviertel ge-bracht. Für die sperrigsten Möbel konnten wir aus der Verwandtschaft einen Kleintransporter und einige Helfer organisieren.
Im gesamten Haus klebten uralte Tapeten an den Wänden, die entfernt werden mussten. Die unangenehmste Überraschung kam aber danach. Unter den Tapeten war das Haus komplett mit Leimfarbe ausgemalt. Jeder der schon einmal renoviert hat weiß, dass auf Leimfarbe moderne Farben nicht halten. Wider besseres Wissen versuchten wir eine Wand zu übermalen. Der Versuch schei-

terte kläglich und daher hieß es die Wände mit Schwamm und Bürste schrubben und so die Leimfarbe entfernen. Eine schweiß-

treibende, schmutzige und langwierige Arbeit.
Allmählich wurde uns erst so richtig bewusst wie viel Arbeit noch auf uns wartete. In der kurzen Zeit der Besichtigung vor dem Kauf hatten wir hauptsächlich auf eventuelle substanzielle Mängel geachtet und uns war damals noch nicht wirklich klar gewor-den, was es bedeutet das Innere eines ganzen Hauses vom Keller bis zum Dachgeschoß zu renovieren. Und danach wartet ja auch noch der große Garten auf uns!
In der nächsten Zeit schliefen wir, wenn wir während der Übersiedlung fallweise im neuen Haus übernachten, auf einem Klapp-bett und auf einer alten Couch.
Zimmer für Zimmer, die Küche zuerst, dann die Schlaf- und Gästezimmer, das Wohnzimmer und zuletzt WC, Badezimmer und die Nebenräume, wurde renoviert und eingerichtet. Gleichzeitig musste aber auch unsere bisherige Wohnung restauriert werden. Da hieß es zuerst einen Raum im Haus renovieren, die dazugehörigen Möbel aus der Wohnung holen und aufstellen. Dann wurde das leere Zimmer in der
Wohnung instand gesetzt. Die nächsten Wochen waren der pure Stress und wir wussten manchmal nicht wo wir zuerst anfangen sollten. Fallweise arbeiteten wir getrennt, Ilka säuberte das Haus und ich renovierte die Wohnung. Wir sahen uns dann einige Tage nicht und informierten uns nur via Handy über die Fortschritte unserer Arbeit.
Weihnachten, das wir im Haus verbrachten, verlief nicht gerade stimmungsvoll, weil unsere bisherige Wohnung bereits fast leer und das neue Haus noch nicht fertig eingerichtet war. Wir wohnten nicht mehr dort und noch nicht da. Von 27. bis 31.12. wurde emsig weitergearbeitet. Silvester feierten wir ebenfalls in unserem neuen Zuhause, denn ich finde, dass ein ganz neuer Lebens-abschnitt nicht viel besser beginnen kann als gleichzeitig mit dem ersten Tag eines neuen Jahres. Am Neujahrstag machten wir Pause, aber bereits am 2. Jänner 2011 setzten wir die Arbeit  in der Wohnung und im Haus fort.

Die letzte Jännerwoche arbeitete ich alleine in der Wohnung und das war für mich richtig deprimierend. Die Räume waren so gut wie leer und ich schlief auf einer alten Matratze auf dem Fußboden meines bisherigen Zimmers. Dosengerichte und Wasser für Instantsuppen und Löskaffee wärmte ich auf einem winzigen, einflammigen Campingkocher. Es gab nur mehr einen Topf, einen Teller, eine Tasse, ein Trinkglas und einen Satz Besteck. Die Mahlzeiten nahm ich an einem kleinen Campingtisch mit Klappstuhl ein. Da Fernseher und PC bereits übersiedelt waren, weil Kabel-TV und Internet seit 1.1.2011 abgemeldet waren, hatte ich als einzige Unterhaltung nur ein kleines Transistorradio. In diesen Tagen beneidetet ich Ilka, die in ihrem mittlerweile fertig reno-vierten und vollständig eingerichteten Zimmer im Haus schlafen konnte. Außerdem standen ihr nach der Arbeit bereits TV und Internet zur Verfügung. Da wir drei Monate Kündigungsfrist in der Wohnung hatten, lief der Mietvertrag bis 31. Jänner 2011. Hatten wir zuerst gedacht, dass wir viel früher mit der Übersiedlung fertig sein würden, wurden wir bald eines Besseren belehrt. Weil uns die Genossenschaft unzählige Vorschriften hinsichtlich der Wiederherstellung der Wohnung in den Ursprungszustand machte, wurde die Zeit äußerst knapp und erst am Nachmittag des allerletzten Tages konnten ich die Wohnung übergeben. Als ich endlich fertig war stand ich mit etwas Wehmut in den leeren und nun seelenlos wirkenden Räumen, die lange Zeit unser Zuhause gewesen waren. Nach einem letzten Rundgang mit dem Verantwortlichen der Genossenschaft gab ich am 31.01.2011 um 14.30 Uhr die Schlüssel ab und dann war dieses Kapitel mit einem kleinen weinenden und einem sehr viel größeren lachenden Auge endgültig abgeschlossen. 
Nach einer letzten Fahrt zum Wertstoffsammelplatz, wo ich den restlichen Müll aus der Wohnung ablieferte, fuhr ich am späteren Nachmittag, das Auto mit Werkzeug, Reinigungsutensilien, halbvollen Farbkübeln, Bürsten, Farbrollen, Pinseln, dem restlichen Krimskrams aus dem Keller usw. vollgepackt, gut gelaunt aber auch etwas nachdenklich zurück in unser neues Zuhause, wo ich gegen 19.00 Uhr ankam. Ich wurde von Ilka mit einem leckeren Abendessen überrascht und von unseren beiden Hunden "Hexi" und "Ronny" überschwänglich begrüßt.
Mit einem Teil des Sperrmülls aus dem Haus hatten wir die Garage bis knapp unter die Decke angefüllt. An einem der folgenden Tage ließen wir ihn durch einen LKW des Abfallwirtschaftsverbandes entfernen, damit wir endlich unser Auto, das wir bisher im Hof geparkt hatten, hineinstellen konnten. Es war aber auch schon höchste Zeit, denn es hatte inzwischen heftig zu schneien be-gonnen und der Schnee blieb auch schon liegen. Timing ist eben alles. Rechtzeitig bevor der Winter mit Schnee und Frost richtig Einzug hielt war unser Umzug beendet. Die unzähligen stundenlangen und entnervenden Fahrten zwischen Wohnung und Haus, zum Teil bei dichtem Nebel und schneeglatter Fahrbahn, hatten ein Ende und unser zuverlässiger fahrbarer Untersatz stand erst-mals seit wir ihn besaßen nicht auf einem "Laternenparkplatz" sondern geschützt in der Garage. Keine lange Parkplatzsuche am Abend, kein Säubern des Autos von Eis und Schnee am Morgen, einfach herrlich!
Auch unseren 4,80 Meter langen Kanadier brachten wir diagonal an der Seitenwand stehend (vorne am Boden und hinten an der Decke) in der Garage gerade noch unter, sodass wir ihn nicht im Freien lagern müssen.
Unser Leben im Großraum Wien gehört nun endgültig der Vergangenheit an. Aber das Waldviertel liegt ja nicht am Ende der Welt und wir werden uns über jeden Besuch von Freunden aus Wien und dem Bezirk Mödling freuen.

Ab sofort konnten wir uns ausschließlich der Renovierung des Hauses widmen. Die letzten Räume wurden entrümpelt, der Müll im Hof zwischengelagert und zwischendurch immer wieder zum Wertstoffsammelplatz gebracht, Löcher vergipst, Wände und Decken ausgemalt, die teilweise vorhandenen wunderschönen alten Holzböden restauriert bzw. in einigen Räumen anstatt der hässlichen Kunststoffböden neue Parkettböden verlegt, die Räume gesäubert, sowie Vorhänge und Lampen aufgehängt. Das gesamte Haus roch nach frischer Farbe und nach Reinigungsmittel. Danach wurden die entsprechenden Möbel, die zwischen-

zeitlich, teilweise zerlegt, im Keller gelagert worden waren, nach oben geholt, aufgestellt, gereinigt und eingeräumt. Allmählich wurden auch die unzähligen Übersiedlungskartons, die sich im Keller und im Gästezimmer im Obergeschoß türmten und aus denen wir bisher nur unbedingt notwenige Dinge geholt hatten, weniger und ihr Inhalt verschwand in Wandverbauten, Kästen, Laden, Vitrinen und Regalen. Mit jedem weiteren fertiggestellten Raum wuchs unsere Freude. Mit viel Liebe zum Detail wurden von Ilka unsere Bilder aufgehängt, andere Accessoires und unsere zahlreich mitgebrachten Zimmerpflanzen in den diversen Räumen verteilt. Dadurch wurden uns alle Zimmer immer vertrauter, so als hätten wir schon immer hier gewohnt und es wurde bald wirklich "unser" Haus. Die Handschrift einer Frau mit einem Blick für Kleinigkeiten war bald unverkennbar und macht aus jedem Raum eine Wohlfühloase.
Unsere Vierbeiner hatten sich bald in ihrer neuen Umgebung eingelebt und sowohl die beiden Hunde als auch unsere drei Kater, die als erste ständige Bewohner bereits Ende Dezember 2010 in das Hauses übersiedelten und für die Katzenklappen in den Türen vom Hof zum Keller und von der Kellertreppe zum Vorzimmer montiert worden waren, genossen trotz Kälte und Schnee den Auslauf in unserem großen Garten, in dem es derzeit noch wie in einem Dschungels aussieht, da er mehrere Jahre nicht gepflegt wurde. Die "Rodungsarbeiten" werden im Frühling 2011 richtig begonnen und sicherlich noch längere Zeit in Anspruch nehmen.  Aber die viele Arbeit  nehmen wir gerne in Kauf, denn ich bin nach fast vier Jahrzehnten endlich wieder in mein geliebtes Waldviertel mit seinem rauherben Charme, in das sich auch Ilka schon lange verliebt hat, zurückgekehrt. 
Es gibt in unserem Garten aber auch etwa sehr Erfreuliches; einen riesengroßen uralten Apfelbaum, der eine super schmeckende, vermutlich sonst bereits nicht mehr im Handel erhältliche alte Apfelsorte in, wie wir bei der Übernahme des Hauses wegen der Unmengen auf dem Boden liegenden Äpfel feststellen konnten, derart riesigen Mengen trägt, dass die Anschaffung einer Obst-
mühle, einer Obstpresse und eines kleinen Mostfasses ernsthaft in Erwägung zu ziehen ist. Es wäre sicher interessant selbst Ap-felsaft und Apfelmost aus den eigenen Äpfeln herzustellen. Die Frage der Rentabilität müsste man dabei im Hinblick auf die An-schaffungskosten für die erforderlichen Utensilien allerdings außer acht lassen.

Ab jetzt werde ich nur noch in unregelmäßigen Abständen in tagebuchähnlicher Form über erwähnenswerte Ereignisse berichten und fallweise auch Fotos hinzufügen.

26.03.2011:
An diesem Wochenende fingen die ersten Gartenarbeiten an. Ein Bekannter, der Gärtner ist, kam mit seinem Werkzeug zu uns und halft uns die diversen Hecken, Büsche und Sträucher in die richtige Form zu schneiden. Die diversen Abfälle, wie Äste, Zweige usw. werden wir dann nächste Woche häckseln und danach entweder kompostieren oder gleich direkt im Garten auf diversen kahlen Stellen aufbringen. Wenn ich mir den riesigen Garten so ansehen, kann ich mir derzeit noch nicht vorstellen, dass wir irgendwann einmal fertig sein werden.

03.04.2011:
Heute waren unsere jüngste Tochter, sowie der älteste Sohn mit unserer Schwiegertochter und den beiden Enkeln bei uns zu Be-such. Da das Wetter fantastisch war, stellten wir die Gartenmöbel und den Grill auf und schmissen einige Koteletts und Schwei-nesteaks auf die Glut. Danach gab es Kaffee und Kuchen. Wir plauderten während die Kinder mit den Hunden im Garten um-hertollten. Es wurde ein schöner Sonntagnachmittag und wir gehen davon aus, dass noch viele solche Tage folgen werden.

08.04.2011:
Allmählich nimmt unser Garten Formen an. Zumindest haben wir im Vorgarten das Unkraut gejätet und jede Menge Blumen ge-pflanzt, die zum Teil bereits zu blühen beginnen. Im Innenhof haben wir außerdem bereits einen kleinen Kräutergarten angelegt, der sich gut entwickelt. Der weitaus größere Teil des Gartens wartet aber noch immer auf Kultivierung. Auch der Innenhof selbst wird nächste Woche in Angriff genommen. Er wurde bereits vor unserem Kauf vom Nachbarn mit Einverständnis des Vorbe-

sitzers entlang der Grundstücksgrenze teilweise drenagiert und geschottert. Nun wird ein Teil des Schotters wieder entfernt, die Fläche mit Humuserde aufgeschüttet und darauf Gras gesät, bzw. mit Waschbetonplatten ausgelegt, um eine ebene Fläche für unser "Grill- und Erholungseck" zu schaffen. Aber wie heißt es in der Werbung so schön: "Es gibt immer was zu tun!".

08.05.2011:
Am Muttertag war unsere Terrasse soweit fertig, dass wir die Gartenmöbel hinausstellen konnten. Da die Eltern meiner Gattin zu Besuch kamen und das Wetter mitspielte, heizte ich den Grill an und machte uns leckere T-Bone-Steaks. Dazu gab es englisches Gemüse und Petersilienkartoffel, natürlich mit Kräutern aus dem eigenen Garten. Die Männer tranken dazu Bier, die Damen hielten sich an alkoholfreie Getränke. Zum Abschluss gab es für die holde Weiblichkeit Kaffee und Kuchen und für die Männer noch etwas Hochprozentiges. Es wurde ein wunderschöner Nachmittag und die neue Terrasse hat ihren ersten Einsatz mit Bra-vour gemeistert, wenn auch die Grasumrandung noch fehlt. Es wird wohl noch eine Weile dauern bis das erst kürzlich ausgesäte Grün richtig sprießt. Dafür wurde unser Vorgarten mit seiner Blumenpracht ausgiebig bewundert.

26.06.2011:
Heute hatten wir Besuch von unserer ältesten Tochter mit ihrem Mann und den Kindern aus Wien und von unserem ältesten Sohn samt Familie aus Linz. Da der Platz auf unserer Terrasse für so viele Personen nicht ausreicht, wurde im Hof unsere Heurigen-garnitur aufgestellt, die Platz für mindestens 8 Personen bietet. Ich hatte bereits am Vortag im Keller  unseren "Grillkühlschrank" mit Getränken und Grillfleisch gefüllt und als alle eingetroffen waren wurde der Grill angeheizt. Bei strahlendem Sonnenschein verbrachten wir einen schönen Tag im Freien. Die Kinder spielten im Garten mit den Hunden, die vor lauter Freude fast nicht zu beruhigen waren, die Erwachsenen saßen nach dem Essen noch lange beisammen. Da mittlerweile alle drei Familien Hausbe-sitzer sind, gab es Gesprächstoff genug und die Zeit verging wie im Flug. Einer der seltenen Tage an dem die Familie fast voll-ständig beisammen war. Am späteren Nachmittag fuhren die Kindern dann wieder nach Hause, nicht ohne vorher zu vereinbaren, dass sich solche Familientreffen bei den Eltern in Zukunft öfter wiederholen sollten. Für uns war dieser Tag ein willkommener Anlass die Arbeit ruhen zu lassen. Aber bereits am nächsten Tag hatte uns der Alltag wieder.


Wir machen jetzt bis zum Herbst Internetpause, weil die Arbeit im Haus und besonders im Garten jetzt Vorrang hat. Die Ge-schwindigkeit des Arbeitsfortschrittes wird naturgemäß nachlassen, weil bei Schönwetter die Erholung im Freien nicht zu kurz kommen soll. Auch ein Frühstück auf der Terrasse ist eine wirklich feine Sache und ein Tag fängt damit schon richtig gut an.
Wer will, kann sich eine kurze Diashow mit einigen Bildern über die Gestaltung unseres wirklich gemütlichen Eckerls ansehen.

23.09.2011:
Über den Sommer gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Er verging mit Gartenarbeit wie z.B. den Rasen mähen, Hecken schneiden, zahlreiche Beerensträucher und Zierbüsche einsetzen usw. Außerdem wurde ein Rosenbeet angelegt und auch ein kleiner Birnenbaum ("Williams Christ"), ein Geschenk meiner Eltern, wurde anfangs September gepflanzt. Wir waren immer wenn es das Wetter zuließ im Freien. Auch die Erholung kam natürlich nicht zu kurz und unsere neue Terrasse wurde dabei entsprechend ausgenützt. Wenn das Wetter nicht so schön war, wurden die Renovierungsarbeiten im Hausinneren fortgesetzt. Außerdem bekamen wir oft Besuch von alten Freunden und der restlichen Familie. Der Grill wurde fast nicht mehr kalt.
Jetzt aber wird ein neues Projekt in Angriff genommen.
Da uns die regelmäßigen Saunaabende, die wir in der alten Wohnung sehr genossen haben, fehlen, die kalte Jahreszeit allmählich näher kommt und wir nicht noch einen Winter ohne unsere geliebte Sauna sein wollen, wird einer der Kellerräume in ein Sauna-stüberl verwandelt, das aber nicht nur zum Saunieren, sondern auch als normales Kellerstübchen oder Partyraum verwendbar sein soll. Bei einer entsprechenden Personenzahl wird dann die Ratansitzgruppe entfernt und eine Heurigengarnitur mit Tisch und zwei Bänken aufgestellt. Das schafft Platz für acht bis zehn Personen. Vielleicht kaufen wir aber auch eine eigene rustikale Essgruppe. Wenn es kalt ist kann dann der Saunaofen zum Beheizen des Raumes verwendet werden. Auch ein kleiner elektrischer Standgrill ist vorhanden, sodass auch im Winter nicht auf Bratwürste, Grillkoteletten, Steaks usw. verzichtet werden muss. Bei Bedarf sorgt außerdem eine kleine Stereoanlage mit Radio, CD-Wechsler und MP3-Player für die entsprechende musikalische Untermalung.
Zuerst muss von einem Elektriker ein Starkstromanschluss für den 7,5 KW-Saunaofen vom Sicherungskasten in den Keller verlegt und entsprechend abgesichert werden. Dann heißt es die Saunakabine, die wir schon in der alten Wohnung hatten, aufbauen, Wände und Decke des Kellerraumes mit Panellen verkleiden und streichen, Boden verfliesen, Lampen für die Entspannungsecke montieren und die verbleibenden Reste der Wände ausmalen. Wir haben dafür ca. 4 Wochen eingeplant, hoffen aber, dass wir früher fertig sind und bald schon unsere ersten Saunaabende genießen können.

Wie es überhaupt dazu kam, dass wir seit dem Herbst 2005 eine eigene Sauna haben, kann man hier nachlesen.

27.09.2011:
Die Saunakabine, die fast ein Jahr zerlegt in einem Kellerraum lag, steht wieder. Benötigte ich für das Verlegen und Absichern der Starkstromleitung vom Sicherungskasten in den Keller noch professionelle Hilfe, so konnte ich den Anschluss des Ofens und des Steuergerätes selbst vornehmen. Der erste Probebetrieb verlief zufriedenstellend. Auch ein Teil der Wandverkleidung ist bereits montiert. Jetzt fehlt noch der Rest der Wand- und die Deckenverkleidung, das Ausmalen, sowie die Bodenfliesen. Dann müssen nur noch die Möbel aufgestellt und die Lampen montiert werden.

11.10.2011:
Wände und Decke unseres Saunastüberls sind fertig verkleidet und lasiert. Weiters wurde ein kleines Hängekästchen aus Kiefern-holz für das diverse Saunazubehör gekauft und aufgehängt. Auch die Bodenfliesen im Natursteinlook haben wir bereits besorgt. Morgen beginnen wir mit dem Verlegen.

14.10.2011:
Heute wurden die letzten Fliesen verlegt.  Sie müssen jetzt nur noch verfugt und die Sesselleisten montiert werden.

18.10.2011:
Am Wochenende hatten wir Besuch von der ältesten Tochter, Schwiegersohn und Enkelkindern, weshalb die Arbeit ruhte. Heute aber wurden die Fliesen teilweise verfugt. Der Rest wird morgen erledigt und danach werden die Sesselleisten angebracht. Dann sind nur noch einige kleinere Ausmalarbeiten und die Montage der Karniese zu erledigen.

22.10.2011:
Wir sind fertig. Als letzte Arbeit wurde die Sitzgarnitur aufgestellt. Die schmiedeeiserne Karniese wurde gerade noch zeitgerecht geliefert, sodass diese und die Vorhänge auch noch angebracht werden konnten. Auch die hässliche Eingangstür wurde passend zur Wandvertäfelung mit Kiefernholzpanellen verkleidet. Als abschließende Tätigkeit hängten wir nur noch die Tafel mit den Saunaregeln und unsere Saunaurkunden auf. Wer Microsoft Word verwendet, kann die Saunaurkunde öffnen, ausfüllen und ausdrucken.
( Ausfüllen der Urkunde: Graue Felder anklicken und Text einfügen bzw. auswählen. Druckereinstellung: Unter "Optionen" das Kästchen "Hintergrundfarben und -bilder drucken" aktivieren.)
 

Um 16.00 Uhr wurde der Saunaofen nach einem Jahr Saunapause zum ersten Mal in unserem neuen Zuhause auf Betriebstempera-
tur gebracht. Es folgte der erste Saunaabend in unserem gelungenen Saunastübchen mit mehreren Aufgüssen, die wir sehr ge-nossen. Es war himmlisch nach mehr als einem Jahr endlich wieder die Hitze der Sauna auf dem Körper zu spüren und den an-genehmen Duft eines mit Saunaöl angereicherten Aufgusses zu genießen. Zum Abkühlen ging es zuerst unter die kalte Dusche und dann, nur mit dem Saunakilt beleidet, einige Minuten hinaus in unseren uneinsehbaren Innenhof. Zur Feier des Tages gab es nach dem letzten Saunagang Sekt anstatt des sonst üblichen Fruchtsaftes. Es werden sicherlich noch viele Saunaabende folgen, da die Winter im nördlichen Waldviertel meistens lang und kalt sind. Wir hoffen, dass wir noch viele Jahre Freude mit unserem "Schwitz-kammerl" haben werden und vor allem, dass wir die Saunakabine in unserem Leben nie wieder ab- und wieder aufbauen müssen.
 

05.11.2011:
Wir haben zwar geglaubt, dass wir fertig sind, aber heute haben wir im Internet einen wunderschönen, mit massivem Kiefernholz verkleideten Wandkamin entdeckt, der wahlweise mit flüssigem Bioethanol oder mit Ethanolpaste (gibt es sogar mit "Knister-effekt") betrieben werden kann und daher keinen Rauchabzug benötigt. Wir haben ihn natürlich sofort bestellt, damit wir "Kamin-feuerromantik" genießen können
ohne gleich größere Baumaßnahmen vornehmen zu müssen und um den Raum auch heizen zu können wenn wir nicht saunieren, sondern den Saunaraum als Kellerstüberl nutzen. Auch Keramikholzscheite kauften wir dazu, damit das Kaminfeuer so echt wie möglich wirkt. Laut Herstellerangaben ist die Heizleistung von 3,5 KW für einen Raum wie unseren  ausreichend, daher sollte der neue Kamin nicht nur ein "Hingucker", sondern zumindest in der Übergangszeit eine echte Heizmöglichkeit sein. Wir müssen dann in Zukunft nicht immer den Saunaofen, der doch relativ viel Strom verbraucht, zum Heizen verwenden, wenn es im Keller ohne Heizung zu kalt ist. Hoffentlich wird der Kamin bald geliefert, damit wir das offene Feuer und die Wärme bei einem guten Glas Wein zu zweit, mit der Familie oder mit Freunden genießen können.
  
10.11.2011:
Heute kurz nach Mittag wurde unser Kamin geliefert. Da wir uns bereits darüber einig waren, wo er stehen sollte, war er bald danach fertig aufgestellt. Dann wurden die Keramikholzscheite im Brennraum drapiert und die Ethanolbehälter gefüllt. Nun war es soweit. Würde der Kamin halten was die nachstehend zitierte Herstellerinformation versprach?

"Echtes Feuer, rauchfrei, keine Gerüche oder Dämpfe, kein Funkenflug, keine Asche, weder Ruß noch Dreck, umweltverträglicher biologischer Brennstoff (Brenngel o. Bio-Ethanol) Kein Wärmeverlust durch den Abzug eines Kaminschachtes, sparsamer Verbrauch, wartungsfrei, keine Reinigung erforderlich. Endlich echtes Kamingefühl in jeder Wohnung. Mit unserem Angebot ist es möglich echtes Kaminfeuer in Ihrer Wohnung zu haben. Und das einfach wie nie zuvor. Auspacken, aufstellen, Brennstoff einfüllen und anzünden. Das ist wirklich alles, was Sie dafür tun müssen. Es fallen weder zeitraubende Montagearbeiten für Kamin- und Rauchabzug noch nervige Prüfungen oder Genehmigungen an. Eine wirklich einfache und saubere Lösung für genehmigungsfreies Kaminvergnügen. Unsere Gel- und Ethanolkamine geben eine beträchtliche Heizleistung ab, welche verlustfrei im Raum verbleibt. Der gegenständliche Kamin hat eine Leistung von ca. 3,5 KW, die für einen Raum von ca. 35 Kubikmetern ausreicht."

Ich zündete die Brenner an und bald waren Flammen zu sehen, die fast wie ein echtes Holzfeuer zwischen den Keramikholzscheiten hervorzüngelten. Nach einigen Minuten gab der Kamin Strahlungswärme ab, die immer stärker wurde. Die Illusion eines echten Kaminfeuers war durch die geschickt drapierten Dekorholzscheite fast perfekt und nach ca. 15 Minuten war es in unserem Stüberl bereits angenehm warm. Das Wärmegefühl wurde durch den optischen Eindruck eines offenen Kaminfeuers noch verstärkt. Wir machten mit den Hunden unseren Abendspaziergang, bereiteten danach Glühwein zu und verbrachten bei Kerzenlicht und ge-dämpfter Musik den ersten romantischen Abend vor unserem offenen Kamin.
Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass das Projekt "Sauna- und Partyraum" ein voller Erfolg geworden ist und sich die In-vestition wirklich gelohnt hat. Ich glaube, dass sich im kommenden Winter zusätzlich zu unseren an den Wochenenden bereits fix eingeplanten Saunaabenden auch die Abende vor dem Kamin öfters wiederholen und wir sie sehr genießen werden.
Über den gesamten Umbau vom hässlichen Kellerraum bis zum Sauna- u. Partystüberl gibt es eine eigene Diashow mit den div. Bauschritten. Die Chronologie der Bilder stimmt allerdings nicht ganz genau.

                                                                                                                                                         
     11.11.2011:
     Tempus fugit! Heute ist es schon ein Jahr her, dass wir unser neues Heim gekauft haben. Die Zeit ist wie im Flug vergangen.
    Meine
Schwiegereltern kamen zu Besuch und wir haben uns zur Feier des Tages zu Mittag eine leckere "Martinigans" mit Rotkraut
    und "Waldviertler Knödeln" zubereitet. Am Abend haben Ilka und ich dann in unserem Kellerstüberl bei Kaminfeuer belegte Bröt-
    chen gegessen und eine Flasche Sekt getrunken. Dabei ließen wir das vergangene Jahr Revue passieren und staunten selbst über al-
    les was wir in diesem Jahr geschafft haben.

    Mittlerweile ist auch in unserem neuen Leben der Alltag eingekehrt und vieles ist zur Routine geworden. Es gibt zwar immer noch

    viel zu tun, aber im Wesentlichen ist unser Haus jetzt so wie wir es uns vorgestellt hatten. Auch einige Leute haben wir schon ken-
    nen gelernt, die unser Haus kannten bevor wir es kauften und die sich alle sehr positiv über die von uns bisher geleistete Arbeit und
    unsere handwerklichen Fähigkeiten äußerten.

    Wir fühlen uns unsagbar wohl hier. Weit weg vom Trubel und Stress der Großstadt ist Ruhe und Zufriedenheit bei uns eingekehrt.

    Die Rastlosigkeit und Hektik unseres früheren Lebens scheint bereits unendlich lange her zu sein. Auch zu unserem geliebten Stau-
    see Ottenstein ist es nun nicht mehr sehr weit, sodass wir in Zukunft an schönen Tagen sicherlich unsere Kanutouren wieder auf-
    nehmen werden.

    So hatten wir uns einen beschaulichen und geruhsamen Lebensabend immer vor gestellt. Ich hoffe, dass uns und unseren Vierbei-
    nern noch viele gemeinsame Jahre beschieden sind.

    Das war also das erste Jahr in unserem neuen Zuhause. Ich beende heute grundsätzlich dieses Tagebuch und werde ab sofort nur
    noch über besonders erwähnenswerte Ereignisse berichten und auch die Fotos nur dann ergänzen. Das gilt auch für unsere Kanu-
    und Freizeitseite sowie die Hundeseite. Nur eine eigene, chronologisch geordnete und etwas umfangreichere Diashow über unser
    neues Heim wird vielleicht irgendwann noch entstehen.
 

    Bis dahin "Tschüss" und "Carpe diem". Vergesst nicht, dass ein Tag, an dem ihr nicht gelacht habt, ein verlorener Tag ist.
 

Gib jedem Tag die Chance der schönste deines Lebens zu werden.
Mark Twain
 

    Nachtrag vom 31.10.2012

    Wir haben von unserem verlässlichen fahrbaren Untersatz, der uns 12 Jahre und 240.000 Km lang treu gedient und beim Über-

    siedeln Schwerstarbeit geleistet hat, Abschied genommen, denn heute wurde vom Händler unser fabrikneues Auto, ein dunkel- 

    blauer Renault Megane Grandtour, geliefert. Ich erwähne den Kauf des Autos deswegen, weil wir dabei Riesenglück hatten. Wir

    haben bei der Anschaffung nämlich vieles bedacht, aber auf die Länge des Fahrzeuges haben wir nicht geachtet. Bei der ersten

    Fahrt in die Garage blieb mir fast das Herz stehen. Wäre der Wagen auch nur 2 cm länger, würde er nicht mehr hinein passen.

    Ich habe an die Rückwand der Garage als Berührungsschutz eine 3 cm dicke Styroporplatte geklebt und wenn ich nun an diese

    Platte heranfahre bis die vordere Kenzeichentafel sie leicht berührt, bleibt bei geschlossenem Kipptor nur ungefähr 1 cm zwischen

    hinterer Stoßstange und Tor frei. Viel knapper geht es wirklich nicht, aber es ist sich ja gerade noch ausgegangen und so kann
    auch unser neuer Wagen  trocken, schnee- und eisfrei in der Garage stehen. Ich hoffe, dass er ein ebenso verlässlicher Begleiter
    sein wird wie sein Vorgänger.


    Nachtrag vom 14.05.2013

    Wir sind alle begeisterte Grillfans und obwohl ich bereits mehrere "Griller" besitze (insgesamt vier Stück) beschloss ich am 07.05.
    2013 mir im Internet einen "Smoker" bestellt, um mich an echtem BBQ nach "Americane Style" zu versuchen. Ein Video auf
    "YouTube" bestärkte mich dabei in meiner Kaufabsicht und so erstand ich bei "Amazon" schließlich die im Video gezeigte, nicht
    allzu teure "Lokomotive".

 

    Am 14.05.2013 wurde der Smoker geliefert und sofort zusammengebaut. Er wurde er am 15.05.2013 zwei Stunden lang mit

    Buchenholzscheiten "eingebrannt" und am 17.05.2012 werde ich mich erstmals an BBQ-Spareribs "St. Louis-Style" versuchen.

    Nachtrag vom 17.05.2013
    07.30 Uhr:

    Mit Grillbriketts und Buchenholzscheiten wird der Smoker  für den ersten Grillversuch angeheizt.
   
08.00 Uhr:                                                                                                                                                                           

    Der Garraum des Smokers hat die gewünschte Temperatur vom ca. 80 Grad erreicht und die Spareribs, die ich beim Fleischhauer

    meines Vertrauens besorgt habe und die am Vortag mit einer Trockenmarinade (Rub) aus "streng geheimen Zutaten" eingerieben

    wurden nachdem die dünne Haut auf der Knochenseite abgezogen worden war, werden aufgelegt. Deckel zu, Temperatur im Gar-
    raum bei ungefähr 80 Grad halten und 3 Std. warten.
 
   10.30 Uhr
    Die Rippchen werden leicht mit einer Mischung aus Apfelsaft und Whisky (10/1) beträufelt, mit der Fleischseite nach unten in

    Alufolie eingewickelt und kommen wieder für 2 Std. bei 80 Grad in den Smoker.
    12.00 Uhr:
    Die Rippchen werden ausgewickelt, mit einer milden BBQ-Sauce aus dem Supermarkt mit einem Küchenpinsel eingestrichen und

    kommen bei 80 Grad mit der Fleischseite nach oben wieder für 1 Std. in den Smoker. Nach einer halben Stunden werden sie auf
    der Oberseite erneut mit BBQ-Sauce bestrichen. Wer will kann die Sauce auch selbst herstellen. Unzählige Rezepte für jeden Ge-
    schmack von eher süß bis extrascharf findet man auf zahlreichen Seiten im Internet.

    Die letzte ½ Stunde hin und wieder ein kleines Stück gewässertes Buchenholz auf die Glut legen. Das gibt ordentlich Rauch für den
    unvergleichlichen Geschmack der Rippchen. Wer diesen rauchigen Geschmack nicht mag, kann das Buchenholz natürlich auch
    weglassen.

    13.30 Uhr:
    Die Rippchen sind fertig und kommen endlich aus dem Grill. Sie sehen fantastisch aus und der Geruch ist einfach himmlisch.
    Sie wurden natürlich sofort serviert. Es dauerte nicht sehr lange und von den Spareribs blieb nur noch die Knochen übrig.
    Insgesamt hat die Zubereitung der Rippchen im neuen Smoker 6 Stunden gedauert, aber der himmlische Genuss war den Auf-
    wand wert. Ich habe noch nie so fantastische Rippchen gegessen. Das leichte Raucharoma ist einfach unvergleichlich, das Fleisch
    war superzart und die Knochen ließen sich mit einer leichten Drehung einfach herausziehen.
    Seit dieser gelungenen Premiere gab es bei uns unter dem Motto "Check the Ripperl" bereits mehrmals bei Familienzusammen-

    künften einen Spareribs-Nachmittag und die Rippchen waren immer echt spitze.
    Da die Informationen zum Thema "Grillen" in Zukunft etwas umfangreicher werden könnten, gibt es ab sofort weitere neue Re-

    zepte und meine jüngsten Erfahrungen rund um BBQ, Smoker, Kugel- u. Flachgrill auf "BBQ, Smoken, Grillen, Räuchern".
 

    Nachtrag vom 10.07.2014
    Unser kleiner Birnenbaum, den wir im Herbst 2011 in unserem Garten gepflanzt haben, trägt heuer erstmals Früchte. Insgesamt

    habe ich zwölf Stück gezählt. Fünf davon hängen an einem einzigen dünnen Ast, den ich stützen musste, damit er nicht abknickt.

    Ich hoffe, dass der Baum die Früchte bis zur Reife behält, damit wir erstmals in den Genuss eigener Birnen kommen.
    Wir haben außerdem im Herbst 2012 einen zweiten Birnenbaum gepflanzt ("Clapps Liebling") und hoffen, dass er nächsten Jahr

    erstmals blühen wird. Erweitert wurde unser Obstbaumbestand außerdem durch die Pflanzung eines Kirschen-, eines Zwetsch-
    ken-  und eines Kriecherlbaumes ("Waldviertler Kriecherl"). Auch diese Bäume sollten eigentlich im nächsten Frühling zum ersten
    Mal blühen und vielleicht sogar erste Früchte tragen.


    Nachtrag vom 06.08.2014
    Wir haben beim Entrümpeln unseres Hauses nach dem Kauf einen alten Waschtrog gefunden, den wir nun reaktiviert haben.
    Nach der Reinigung haben wir ihn abgedichtet und unter eine "Wasserablaufklappe" der Dachrinne gestellt, damit wir zum
    Gießen der Topfpflanzen hin und wieder Regenwasser verwenden können. Unsere Hexi hat den Trog sofort für sich entdeckt
    und verwendet ihn als "Minipool". Wenn es ihr zu heiß wird plantscht sie endlos darin herum, selbst wenn fast kein Wasser mehr
    im Trog ist.

    Nachtrag vom 17.08.2014
    An diesem Wochenende waren unsere jüngere Tochter mit dem Schwiegersohn und den beiden Hunden zu Besuch. Da das Wet-

    ter gut aber nicht zu heiß war, beschlossen wir einen Ausflug auf die Blockheide Eibenstein bei Gmünd zu machen. Wir waren

    etwas mehr als drei Stunden auf der Blockheide unterwegs und haben dabei ca. 8 Km zurückgelegt. Kurz vor dem Ende unserer

    Wanderung machten wir eine ausgiebige Pause im Garten der Hütte neben dem Aussichtsturm. Nur schade, dass auf der Block-

    heide verständlicherweise absolute Leinenpflicht besteht und die Hunde daher nicht frei laufen durften. Es war aber trotzdem ein

    wirklich schöner Nachmittag mit viel Bewegung an der frischen Luft.

    Ich habe die Runde mit "Wikiloc" auf dem iPhone aufgezeichnet und hochgeladen. Um unseren "Ausflug auf die Blockheide" vir-

    tuell "genießen" zu können, muss man allerdings "Google Earth" installiert haben.

    Übrigens könnt ihr euch alle unsere bisher mit "Wikiloc" veröffentlichen Ausflüge hier ansehen. Außerdem habe ich bei einem
    früheren Ausflug auf die Blockheide ein Panoramafoto beim Teich in der Nähe des Aussichtsturmes gemacht.

 
    Nachtrag vom 02.09.2014
    Da vor einigen Tagen bei einem Unwetter zwei Birnen von unserem kleinen  Baum gerissen wurden, haben wir beschlossen den

    Rest heute zu pflücken. Es waren nach 10 Stück übrig. Die drei größten Birnen wogen jeweils ca. 25 dag.  Die zwei vom Wind

    abgerissenen Früchte haben wir nach zwei Tagen verzehrt und sie haben super geschmeckt. Wir gehen davon aus, dass der Rest

    genauso köstlich sein wird.

    PS: Wir haben am 08.09.2014 die ersten inzwischen wirklich reifen Birnen versucht. Sie sind einfach köstlich. Nicht zu weich,   

    sehr saftig und süß mit einer leicht herben Note. Wir hoffen, dass wir nächsten Herbst eine etwas größere Menge ernten werden.
        

    Nachtrag vom 19.03.2015
   
Ein sehr trauriger Tag für uns. Unser Kater James ist drei Monate vor seinem 15. Geburtstag über die Regenbogenbrücke gegan-

    gen. Es traf uns nicht unvorbereitet, weil er in letzter Zeit bereits sehr altersschwach war. James du warst ein wirklicher Freund

    und ein wichtiger Bestandteil der Familie. Du wirst uns sehr fehlen. Wir werden die vielen schönen Jahre, die wir mit dir verbrin-

    gen durften, niemals vergessen. In unserer Erinnerung wirst du immer weiterleben.

    Nachtrag vom 22.06.2015
    Seit heute gibt es ein Panoramafoto, das ich auf der Straße vor unserem Haus aufgenommen habe. Von dort kommt man mit
    einem Klick auf die gelben Pfeile zu weiteren Panos bzw. zu weiterführenden Informationen oder Bildern. Mit einem Klick auf
    allenfalls eingefügte Miniaturbilder kommt man zu ergänzenden Fotos, Diashows oder kurzen Videos, die auf einer eigenen Seite
    geöffnet werden.
    Vielleicht kommen ja in nächster Zeit noch einige "Rundumadum-Bilder" aus der näheren Umgebung unseres Zuhauses dazu.

 

    Nachtrag vom 22.08.2015

    Heute gibt es einen Grund zum Feiern. Unsere jüngste Tochter hat die kleine Emilia zur Welt gebracht und meine Gattin und mich 
    neuerlich zu Großeltern gemacht. Mutter und Tochter sind wohlauf. Anfangs nächster Woche werden wir nach Linz fahren, unsere
    Enkeltochter willkommen heißen und den stolzen Eltern persönlich gratulieren.

    Nachtrag vom 12.10.2015:
    Am Wochenende vom 09.10 - 11.10.2015 waren unsere jüngste Tochter, der Schwiegersohn und die kleine Emilia zu Besuch, um
    uns wie jedes Jahr bei der Apfelernte zu helfen. Wir haben zwar nur einen Apfelbaum, aber der ist dafür sehr groß und der Ertrag
    ist enorm. Auf dem Bild ist noch nicht einmal die Hälfte der Ernte zu sehen. Insgesamt waren es etwa vierzig 10 Liter-Kübel voll
    Äpfel, was einem Gesamtgewicht von ungefähr 350 kg entspricht. Es wird eine Weile dauern bis alle Äpfel zu Saft, Kompott, Mus
    und Ilkas wirklich fantastischem
gezogenen Apfelstrudel verarbeitet sind. Sie macht den Teig so dünn wie meine Oma, die immer
    die Meinung vertrat, ein Strudelteig müsse so dünn sein, dass man eine unter dem Teig liegende Zeitung lesen könne.
    Die schönsten Äpfel werden eingelagert und nach und nach als Vitaminspender aufgegessen oder im Laufe des Winters auch zu
    leckerem Apfelkuchen und Strudel nach
Omas Strudelrezept verarbeitet. Die Äpfel sind glücklicherweise sehr lange lagerfähig und
    unsere Kinder sind für alle Apfelprodukte sehr dankbare Abnehmer.

    PS: Am 14.und 15.10.2015 haben wir mit dem Dampfentsafter insgesamt 18 Liter Apfelsaft gemacht und man merkt überhaupt
    noch nicht, dass schon Äpfel fehlen. Vielleicht sollten wir uns im nächsten Jahr doch eine kleine Obstmühle, eine dazu passende
    Obstpresse und ein oder zwei kleine Mostfässer mit Gäraufsatz kaufen.
    Insgesamt werden wir heuer 50 Liter Apfelsaft machen. Mehr ist aufgrund der beschränkten Lagerkapazität nicht möglich, weil
    mein Schatz heuer außerdem bereits unzählige Gläser Rhabarber- und Erdbeerkompott, sowie Unmengen Marmelade aus unseren
    Ribiseln, Stachel-, Erd-, Him- und Brombeeren gemacht hat. Überdies hat sie jede Menge Paradeiser als Tomatensauce eingekocht
    und Unmengen Fisolen und Zucchini als Salat eingelegt. Es muss ja auch noch Platz für Apfelkompott und Apfelmus bleiben. Der
    Apfelsaft ist aber derart konzentriert, dass man ihn ohne weiteres 1:1 mit Mineralwasser verdünnen kann. Das ergibt in Summe
    dann 400 Gläser köstlichen Apfelsaft gespritzt. Da wir ja nicht ausschließlich Apfelsaft trinken, dürfte das für einige Zeit reichen.
    Der Rest der gepflückten Äpfel wird zu andere Produkten verarbeitet, die schönsten Exemplare werden eingelagert.

    An dieser Stelle sollen auch das selbstgezogene und bereits portionsweise kochfertig tiefgekühlte Gemüse, wie Mangold, Spinat,
    Kochsalat, Fisolen, Karfiol und Brokkoli, sowie die bereits verwendungsfertig eingefrorenen Kräuter aus dem eigenen Kräuterbeet,
    wie z. B. Schnittlauch, Liebstöckel (Maggikraut), Petersilie, Dille, Estragon, Basilikum und Oregano, nicht unerwähnt bleiben.
    
    Nachtrag vom 17.10.2015:
    Wir haben heute bei einem Bauern im Nachbarort 12 Kilo Krauthappel gekauft und daraus wie jedes Jahr nach einem altbewähr-
    ten Familienrezept meiner Großmutter unser eigenes Sauerkraut hergestellt. Dazu wurde das Kraut zuerst gehobelt und dann in
    einer alten Babybadewanne mit den erforderlichen Zutaten vermischt. Danach wurde es lagenweise in unseren 10 Liter-Gärtopf
    eingestampft und an einem warmen Platz zum Gären aufgestellt. Nach dem Ende der Gärung kommt der Topf in den Keller.
    Jetzt heißt es mindestens zwei Wochen warten bis probiert werden kann. Bisher ist uns das eigene Sauerkraut noch jedes Jahr
    wirklich gut gelungen und wir hoffen, dass es auch heuer wieder lecker wird. Auf jeden Fall ist es absolut "Bio" und wir wissen
    genau was alles drinnen ist, was man bei gekauftem Sauerkraut ja nicht immer so genau weiß. Außerdem schmeckt unser Kraut
    viel besser als gekauftes. Unsere erste Mahlzeit mit dem fertigen Sauerkraut wird "Saumoasen mit Kraut und Kartoffelknödel"
    werden. In die letzten Jahrzehnten kam ich ja nur sehr selten in den Genuss diese Spezialität, weil sie im Großraum Wien nicht er-
    hältlich ist. Aber auch "Geselchtes mit Kraut und Semmelknödeln", "Schweinsbraten mit Kraut und zwei verschiedenen Knödeln",  
    "
Pannonische Krautsuppe" oder "Szegediner Krautfleisch" schmecken mit dem  selbstgemachten Sauerkraut wirklich echt super. Wer
    selbst einmal Sauerkraut machen möchte, kann sich ja unser altes
Familienrezept herunterladen und es ausprobieren.

    Nachtrag vom 11.11.2015:

    Heute ist ein ganz besonderer Tag, denn heute vor fünf Jahren haben wir unser Haus gekauft. Ilka und ich waren am Abend in un-
    serer Sauna und haben danach im Kellerstüberl den Tag mit einem Gläschen Sekt und belegten Brötchen bei Kaminfeuer und ge-
    dämpfter Musik gefeiert. Dabei haben wir beide festgestellt, dass wir uns in unserem Zuhause noch genau so wohl fühlen wie am
    ersten Tag. Wir können es fast nicht glauben, dass das schon wieder fünf Jahre her ist. Wir haben es bisher noch keine Sekunde be-
    reut, dass wir uns das Haus gekauft haben. Hier können wir, anders als in einem Mehrparteienhaus, tun und lassen was wir wollen
    und brauchen auf niemanden besonders Rücksicht zu nehmen. Egal was wir im Garten oder im Haus unternehmen wollen, sei es ein

    länger andauernder Grillabend mit etwas lauterem Gelächter im Freien oder eine lautstarke Party im Kellerstüberl, wir tun es einfach

    und brauchen nicht erst missliebige Nachbarn fragen, ob es ihnen auch genehm ist. Auch wenn unsere Hunde hin und wieder durch

    den Garten toben stört das hier niemanden. Hoffentlich können wir noch viele solche Jahrestage in "unserem Haus im Waldviertel"
    begehen und hier noch viele fröhliche Feste mit der Familie und mit Freunden feiern.
 

      
Nachtrag vom 20.04.2016:
    Nach der Winterpause hat die Gartenarbeit wieder begonnnen. Wir mussten bereits mehrmals den Rasen mähen. Auch die Gemüse-
    beete wurden für die Bepflanzung bzw. Aussaat vorbereitet. Außerdem haben wir unseren Obstgarten um einen Marillen-, einen Pfir-
    sich-, einen Nektarinen-, einen Ringlotten- und einen zweiten Apfelbaum, der angeblich süße Äpfel trägt, erweitert. Unsere beiden
    Birnenbäume, das Kirschenbäumchen und der Kriecherlbaum stehen bereits in voller Blüte. Der große alte Apfelbaum wird demnächst
    zu blühen beginnen. Nur der Zwetschkenbaum, den wir 2014 gepflanzt haben, sowie die neu gepflanzten Bäumchen werden heuer

    wohl noch nicht blühen. Hoffentlich gibt es während der Obstbaumblüte keinen Nachtfrost und das Wetter wird in den nächsten Tagen 

    halbwegs schön, damit die Bienen unseres Nachbarn, dessen Vater Imker ist, ausfliegen und die Bäume bestäuben.
    Außerdem haben wir auf dem großen Apfelbaum einen selbstgebauten Nistkasten angebracht und eine Schaukel für unsere jüngste
    Enkeltochter aufgehängt. Jetzt fehlt nur noch eine Sandkiste und ein Plantschbecken. Wenn die Kleine etwas älter ist, wird dann
    vielleicht noch ein Stelzenhaus mit einer Rutsche dazukommen.
   

    Nachtrag vom 30.04.2016:
    Heute haben wir eine hölzerne, aus einem Tisch und zwei integrierten Bänken bestehende Sitzgruppe erstanden, zusammengebaut
    und unter dem Apfelbaum aufgestellt. An heißen Sommertagen ist das sicher ein super schattiger und vor allem kühler Platz unter

    dem Blätterdach des großen Baumes.

   
    Nachtrag vom18.05.2016:
    Heute haben wir unser neues Tomatenschutzhaus aufgestellt, darin ein Beet vorbereitet und dann drei Tomatenstauden (Salat-, Fleisch-
    und Cocktailtomaten) sowie 1
½ Dutzend Salatpflänzchen eingesetzt.
    Außerdem ist etwas fast unglaubliches geschehen. Das kleine Apfelbäumchen, das wir erst heuer eingesetzt haben, hat bereits nach
    wenigen Wochen kräftig zu blühen begonnen. Es wäre allerdings ein Wunder, wenn es im Herbst auch schon Früchte geben würde.

    Nachtrag vom 27.05.2016:
    Ich habe für meinen Schatz einen Hängesessel samt Aufhängung bestellt, der heute geliefert wurde. Er wurde sofort auf dem Apfel-
    baum aufgehängt und gleich ausprobiert. Wir haben außerdem noch eine Hängematte, die wir immer zum Paddeln auf dem Stau-
    see Ottenstein mitnehmen. Da ich die Seile dazu aber für die Kinderschaukel verwendet habe, musste ich zwei Aufhängesätze dafür
    bestellen (einen für den Garten und einen für unsere Paddelausflüge), die ebenfalls heute geliefert wurden. Die Hängematte wurde
    gleich zwischen dem Apfelbaum und einem Baum des Nachbarn, der direkt an der Grundstückgrenze steht, aufgehängt und sofort
    getestet. Da der Spielplatz für das Enkerl fast fertig ist (die Sandkiste steht bereits, das Plantschbecken wird erst aufgestellt, wenn es
    wärmer ist), haben wir außer der Terrasse im Innenhof jetzt einen zweiten "Relax"- Bereich in unserem großen Garten, wo sich El-
    tern und Großeltern im Schatten erholen können während die Kleine spielt und planscht.

    Nachtrag vom 21.07.2016:
    Zwischen 21.45 und 22.40 Uhr brach über unsere Gemeinde ein fürchterliches Hagelunwetter herein. Ein derartiges Gewitter mit 
    Sturm in Orkanstärke und unfassbaren Regen- und Hagelmengen haben wir noch nie erlebt. So stelle ich mir den Beginn der Apoka-
    lypse
vor. Am nächsten Tag um 07.30 Uhr, ca. zehn Stunden nach dem Gewitter, sahen unser vorher blühender Hof und der Garten
    dann so aus!!! Die Obstbäume haben keine Früchte und fast keine Blätter mehr, das Gemüsebett wurde komplett verwüstet, unsere
    Beerensträucher sind zum Teil abgebrochen, Beeren und Blätter liegen auf dem Boden. Unsere wunderschönen Blumenbeete gibt
    es nicht mehr und die diversen Rosen, der Stolz meiner Gattin, sind schwer beschädigt. Die Blumenkästen an den Fenstern bieten
    ein Bild des Jammers. Nur die Tomaten im Tomatenhaus haben des Unwetter halbwegs unbeschadet überstanden. Die Arbeit eines
    Jahres wurde in etwa einer Stunde fast völlig zerstört. Es ist zum Weinen, aber Jammern hilft jetzt auch nicht. Nun heißt es die Ärmel 

    aufkrempeln, in die Hände spucken und aufräumen. Das Leben geht weiter, auch wenn uns die Natur wieder einmal vor Augen ge-

    führt hat wie unbedeutend und klein der Mensch ist.
    Gott sei Dank gibt es aber auch eine positive Nachricht. Unser Haus blieb im Gegensatz zu einigen anderen Häusern im Ort völlig
    unversehrt. An einem Haus schräg gegenüber wurde das gesamte Dach zerstört und das Haus muss neu eingedeckt werden, Vom
    Dach unserer Nachbarin wurden einige Dachziegel losgerissen, auf ihr vor dem Haus geparkt gewesenes Auto geschleudert und
    beschädigten dieses schwer. Auch zahlreiche andere Autos im Ort wurden durch den Hagel und durch herabfallende Äste zum Teil

    schwer beschädigt. Jetzt wissen wir unsere Garage erst richtig zu schätzen.
  

    Nachtrag vom 15.10.2016:

    Es ist wieder Sauerkrautzeit. Vor zwei Tagen haben wir, so wie jedes Jahr im Herbst, 13 kg kleinere Bio-Krautköpfe gekauft, geho-

    belt und nach unserem bewährten Familienrezept in unseren 10 Liter-Gärtopf eingestampft. Kleinere Krautköpfe deswegen, weil sie 

    einfacher zu verarbeiten sind als größere und dabei weniger Abfall anfällt. Mittlerweile gärt es schon heftig. In ca. 14 Tagen werden

    wir es schon einmal probieren können. Es wird dann noch etwas hart sein, aber schon wie Sauerkraut schmecken. Richtig fertig ist es 

    aber erst nach ca. 5 bis 7 Wochen. Hoffentlich wird es auch heuer wieder genauso gut wie in den vergangenen Jahren.

    Nachtrag vom 20.07.2017:
    Vorerst bitte ich um Entschuldigung, dass ich mich so lange nicht gemeldet habe, aber es gab einfach keine erwähnenswerten Ereig-

    nisse. Doch in den letzten 14 Tagen haben wir den Entschluss gefasst, wieder regelmäßig radeln zu gehen. Also habe ich unsere Fahr-

    räder, die seit sechs Jahren im Keller standen, hervorgeholt, geputzt, Schaltung und Bremsen eingestellt, alle beweglichen Teile geölt,

    die Beleuchtung überprüft, die Reifen kontrolliert und Luft eingepumpt. Danach waren sie fast wie neu.
    Heute haben wir uns seit fast sieben Jahren wieder an eine Ausfahrt gewagt. Wir beschlossen, uns den neuen Radweg, der auf der

    Trasse der ehemaligen Eisenbahnlinie zwischen Waidhofen/Th. und Fratres an der tschechischen Grenze verläuft, anzusehen und ein

    Stück zu befahren. Um 08.00 Uhr lud ich die Fahrräder auf unseren neu erworbenen Dachfahrradträger und wir fuhren los.

    Als Zugangspunkt zum "Radweg Thayarunde" wählten wir den ehemaligen Bahnhof in Thaya, weil er unserem Wohnort am nächsten

    liegt. In Thaya angekommen beschlossen wir, auf dem neuen Radweg bis Waidhofen/Th. und wieder zurück zu fahren. Es sind zwar

    insgesamt nur 11 Km, aber von Thaya bis Waidhofen gehrt es ständig leicht bergauf und da machte es sich bald bemerkbar, dass wir

    jahrelang nicht mehr mit den Rädern gefahren sind. Beim ehemaligen Bahnhof Waidhofen machten wir eine längere Pause und lösch-

    ten unseren Durst mit kaltem Eistee, den wir in einer kleinen, flexiblen Kühltasche in meiner Packtasche mitgenommen hatten.

    Die Rückfahrt war dann relativ einfach, weil es fast nur bergab ging und bald hatten wir unseren Ausgangspunkt in Thaya wieder er-

    reicht. Es hat uns unheimlich Spaß gemacht und wir beschlossen, dass wir bei entsprechendem Wetter jede Woche zumindest einmal

    radeln gehen werden.

    Auf meinem Handy habe ich einen Fahrradcomputer installiert, der unter anderem über GPS die Route aufzeichnet. Ich habe die auf- 

    gezeichnete Datei dann auf "Google Earth" hochgeladen, wo man sich die Fahrtstrecke ansehen kann  Allerdings muss man dazu

    "Google Earth" installiert haben. Das Laden der Routen kann einige Sekunden dauern.

    Wir freuen uns schon auf die nächsten Radtouren bei denen wir den "Radweg Thayarunde" weiter erkunden und darüber berich-

    ten werden.

 

    Nachtrag von Mitte Juli 2017: 

    Zu Beginn der Ernte in unserem Gemüsegarten beschlossen wir, uns ein Vakuumiergerät zu kaufen, um die Unmengen von Fisolen,

    Karotten, Kohlrabi etc. platzsparend portionsweise und kochfertig einfrieren zu können. Gesagt getan und es funktioniert echt super.

    Das Gemüse beansprucht in Vakuumbeuteln wesentlich weniger Platz im Gefrierschrank als in diversen Dosen. Außerdem ist es sehr

    viel länger haltbar und es gibt keine Gefrierbrand.

    Beim Kauf des Vakuumierers stellte ich außerdem fest, dass viele Kunden, die sich so ein Gerät zulegten, auch einen Sous Vide-Garer

    erstanden. Nachdem ich mich im Internet über die Sous Vide-Methode schlau gemacht hatte wurde ich neugierig und wir kauften uns

    auch so ein Ding. Unsere ersten Erfahrungen damit könnt ihr auf unserer Grillseite nachlesen. Soviel sei aber schon hier verraten, wir

    wurden äußerst positiv überrascht.

       ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
      
      
Zum Schluss kommt man von hier mit einem Klick auf "Mei Windistei" in der untenstehenden Navigationsleiste zum "Windig-
    steiger Heimatlied"
, einer Ode an meinen Geburtsort, in dem ich eine schöne und unbeschwerte Kindheit und Jugend verbracht
    habe. Von meinem jetzigen Wohnort ist es ja nicht sehr weit bis dorthin.

    Auf einer von dort weiterführenden Seite ist außerdem eine Diashow mit einigen alten Fotos von Windigsteig und Umgebung aus 

    der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts zu sehen. 

 

    PS: Jetzt noch zur Erinnerung für alle unsere Besucher. In diesem Haus leben nicht nur Menschen. "Hier wohnen auch Hunde!"
 

Hunde haben alle guten Eigenschaften des Menschen ohne gleichzeitig seine Fehler zu besitzen.
Friedrich II. der Große

Gott denkt in den Genies, träumt in den Dichtern und schläft in den übrigen Menschen.
Peter Altenberg

Unsere Erinnerungen sind das einzige Paradies aus dem wir nicht vertrieben werden können.
Jean Paul

Das Menschenleben ist seltsam eingerichtet. Nach den Jahren der Last hat man die Last der Jahre.
 Johann Wolfgang von Goethe

Ein Mensch ist erst dann wirklich tot, wenn niemand mehr an ihn denkt.
Bertold Brecht

 
 

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