Barbecue, Smoken, Grillen, Räuchern
         Mein neuer Smoker.

Die ersten Spareribs.


 

                                                                                                                                                                                                                                                    
                                                                                                                                                                                                                                                                                          Musik
                                                                                                                                                                                                                                                                                          ein/aus
                                                                                                                                                                        
 

Barbecue, Smoken, Grillen, Räuchern
"Kommt euer Grillchef um vor Durst, dann wird das nichts mit Fleisch und Wurst!"

"Lasst den Meister nicht verdürsten, dann erfreut er euch mit Fleisch und Würsten!"


Seite aktualisiert am 19.07.2017


    In den USA ist "American BBQ" mehr als nur eine Möglichkeit Fleisch im Freien zu garen. Es ist ein Lebensgefühl das man mit   

    seinem Umfeld teilt. Man kommt schon morgens zusammen, lädt spontan Freunde und Nachbarn ein und verbringt einen gesel-

    ligen Tag an der frischen Luft. Dabei werden Köstlichkeiten wie z. B. "Candied Bacon", "Pulled Pork", "Spareribs" und "Beef

    Brisket" sowie Süßspeisen wie z. B. selbstgebackener " American Cheesecake" aufgetischt und kühle Getränke mit oder ohne

    Alkohol serviert. "Pulled Pork", "Spareribs" und "Beef Brisket" gehören dabei mittlerweile zur "Holy Trinity" des BBQ. Jeder 

    "Pitmaster", der etwas  auf sich hält, sollte sie trotz des großen Zeitaufwandes schon zumindest einmal zubereitet haben.
    Gerade in unserer schnelllebigen Zeit, in der Themen wie "Fast Food" und "Eat to go" eine immer größere Rolle spielen, zeichnet

    "American BBQ" ein erfrischend anderes Bild. Unter dem Motto "Slow & low" bilden hier Gelassenheit, Ruhe und Entschleu-

    nigung die Basis für ein nettes Miteinander, fallweise sogar mit Musik und Tanz, div. Spielen und Abkühlung im Pool.

    Barbecue, kurz BBQ, mit Grillen zu übersetzen ist zwar üblich, aber eigentlich falsch. Grillen ist direktes "Brutzeln" über der Glut,

    Barbecue ist indirektes Garen. Durch ein Holzfeuer oder Holzkohleglut in einem seitlichen Behälter gelangen Hitze und Raucharo-

    ma an die Fleischstücke, die in einem anderen, geschlossenen Garraum langsam bei niedriger Temperatur (slow & low) garen und

    dabei gleichzeitig mehr oder weniger stark geräuchert werden. Gas oder Strom sind dabei ein absolutes "No go".

    Mittlerweile greift ja auch bei uns das "BBQ-Fieber" um sich und man sieht an schönen Wochenenden in immer mehr Gärten und

    auf Terrassen eine "Lokomotive" qualmen.    

    Ich kann nur allen Grillfreunden zu einem Versuch raten. Es gibt "Smoker" in allen Größen und Preisklassen. Viele haben auch in

    der Garkammer einen höhenverstellbaren Feuerrost. So hat man die Möglichkeit auf einer sehr großen Grillfläche auch im her-

    kömmlichen Sinn mit offenem oder geschlossenem Deckel sowohl direkt als auch indirekt zu grillen.
    Entscheidet man sich für Smoken/BBQ ist Geduld allerdings sehr wichtig. Es dauert halt sehr viel länger als eine Wurst zu braten!

    Für das Warten wird man aber auf jeden Fall belohnt. Das Fleisch ist saftig, zart und hat ein leckeres Raucharoma. Durch ver-

    schiedene Laubhölzer (z.B. Buche, Apfel, Kirsche etc.) in Kombination mit Holzkohleglut können Aroma und Geschmacksinten-

    sität variiert werden.   
    Wem aber die Holzkohle nicht schnell genug glühen kann und dann ab auf den Grill mit dem in einer "Einheitstunke" vorgewürz-

    ten Fleisch aus dem Supermarkt, das dann nach 10 Minuten ausgetrocknet auf den Teller kommt und in diversen, bereits fertig

    gekauften Grillsaucen ertränkt wird, damit es halbwegs genießbar ist, der sollte die Finger vom "BBQ" lassen und kann sich das

    Geld für einen "Smoker" sparen.

  
    Eine Woche nach meinen ersten BBQ-Spareribs "St. Louis-Style" aus unserem neuen "Smoker" haben Ilka und ich am 24.05.

    2013 ein "Beer Butt Chicken"  (ein Grillhendl, das mit einer halbvollen Bierdose im "Hintern" im Smoker stehend zubereitet wird)

    versucht. Es wurde bereits am Vortag mit meiner "Basic Rub" gewürzt und schmeckte mit Kartoffelsalat, frischem Gebäck und

    einem kühlen "Glas heller Freude" fast genauso gut wie die Rippchen.
    
14 Tage später habe ich bei einem Besuch unserer Kinder zum Mittagessen im Smoker einen mit Schinken, Käse und Spargel

    gefüllten Schweinsrollbraten im Speckmantel und in einem Schweinsnetz zubereitet. Ilka hat dazu "just in time" als Beilagen

    Kartoffelknödel und ihren unvergleichlichen Gurkensalat in Rahm-Dille-Dressing gemacht sowie die Bratensauce zubereitet. Dieses

    Gericht löste bei unseren Kindern helle Begeisterung aus. Es ist aber auch ein "Durstmacher", was ja nicht unbedingt schlecht ist.

    Man muss nur, wie bei jeder "Grillerei", bereits im Vorfeld für einen ausreichenden Vorrat an gut gekühlten Getränken sorgen.

    Eine alte Grillregel lautet ja: "Bevor der Grill heiß ist muss das Bier kalt sein!".

     Am 25.08.2013 habe ich im Smoker eine gefüllte Ente mit Honig-Milch-Lasur für unsere jüngste Tochter, den Schwiegersohn

    und für uns gemacht. Dazu gab es Rotkraut und Kartoffelknödel. Gefüllt wurde die Ente mit der Füllung 1 aus meinem Rezept.  
    Die Garzeit betrug zwar insgesamt 7 Stunden, dafür war das Federvieh aber einfach fantastisch und innerhalb kürzester Zeit waren
    nur noch Knochen davon übrig. Als Nachspeise habe ich erstmals
gegrillte Bananen mit Schokofüllung, garniert mit Vanilleeis und

    Schlagobers gemacht. Einfach himmlisch!!

    Da mein Schatz und ich gerne geräucherten Fisch essen habe ich mich Anfang Juli 2014 an im Smoker heiß geräucherte Makrelen

    versucht. Dazu habe ich in der Fischabteilung eines Supermarktes 5 frische Makrelen gekauft, die ich nach einem leicht abge-

    wandelten Rezept aus dem Internet mariniert und geräuchert habe. Zuerst hatte ich ja einige Bedenken, aber die fertigen Fische

    schmeckten uns besser als die geräucherten Fische aus dem Supermarkt.

    Anfang September 2014 habe ich anlässlich eines Besuches unserer jüngeren Tochter und unseres Schwiegersohnes erstmals eine
   
Babypute im Smoker versucht. Dazu gab es Kartoffelknödel und gemischten Salat. Die Pute wurde echt fantastisch und mir wird

    die "Slow and low-Methode" im Smoker immer sympathischer. Der normale Holzkohlegrill, der Schwenkgrill und die "Kugel"

    kommen nur noch selten zum Einsatz.


    Am 15.November 2014 habe ich meine "Griller" winterfest gemacht. Besonders beim Smoker ist das Entfernen von Ascheresten    

    wichtig, da Holzkohleasche in Verbindung mit Feuchtigkeit äußerst aggressiv wirkt und zu starker Rostbildung führen kann. Für

    heuer ist es nun vorbei mit den unterhaltsamen Grillnachmittagen. Es könnte allerdings sein, dass ich das im Internet häufig propa-

    gierte "Wintergrillen" versuchen und darüber berichten werde. Falls nicht, wünsche ich euch schon jetzt einen schönen Winter, er-

    holsame, stressfreie Weihnachtsfeiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

    Ihr melde mich auf dieser Seite dann wieder im Frühjahr/Sommer 2015 mit Neuigkeiten von BBQ/Smoken/Grillen.

                   Hallo Freunde. Wir sind nach einer zugegebenermaßen etwas längeren Winterpause endlich wieder da.

    Am Wochenende 18. und 19.07.2015 waren unsere jüngere Tochter und der Schwiegersohn bei uns zu Besuch. Natürlich wurde

    der Smoker in Betrieb genommen. Am Sonntag mittags gab es erstmals ""Marinierter Schweinsbraten aus dem Smoker nach

    einem von mir überarbeiteten Rezept. Aus dem Bratensaft wurde von meine Göttergattin eine leckere Sauce zubereitet und als

    Beilagen machte sie Kartoffelknödel und einen Gurkensalat in Dill-Rahm-Sauce.

    Es hat super geschmeckt. Gegessen haben wir allerdings im kühlen Kellerstüberl, weil es im Freien einfach zu heiß war (33 Grad

    im Schatten und nicht der geringste Lufthauch). Außerdem waren an diesem Tag die Wespen extrem lästig.

    Am 06.10.2015 haben ich unsere Griller und den Smoker winterfest gemacht. Über diesen Sommer gibt bezüglich Smoken und

    Grillen nicht viel zu berichten. Es gab zwar zahlreiche BBQ- und Grillnachmittage, aber da wir fast keine neuen Rezepte auspro-

    biert haben, sondern uns an Bewährtes hielten, gibt es auch nicht viel zu erzählen. Ich habe aber für die nächste Grillsaison bereits

    zahlreiche neue Rezepte für den Smoker gesammelt, die noch getestet und eventuell überarbeitet werden müssen. Danach werde

    ich sie allen BBQ-Freunden zu Verfügung stellen.


    Ich wünsche euch schon jetzt einen schönen Winter, erholsame Weihnachtsfeiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2016.

    Mit Beginn der Grillsaison 2016 melde ich mich hier wieder und hoffe, dass es dann mehr zu erzählen gibt.

                                                                       Hallo Freunde. Hier sind wir wieder.
 

    Am 08. Mai 2016 hat die neue Grillsaison richtig begonnen. Da ich mir über den Winter ein Schaschlikset mit Drehspieß für den
    Smoker angeschafft habe, gab es am Mutter
tag "Putenspieße Hawaii" mit buntem Salat und Fladenbrot. Es schmeckte himm-
    lisch. So kann das Grilljahr weitergehen.

 

    Am Wochende 09. - 10. Juli 2016 waren unsere jüngste Tochter, der Schwiegersohn und das Enkerl auf Besuch. Das Wetter
    war am Sonntag traumhaft und natürlich trat der Smoker in Aktion. Ich probierte erstmals eine "Bacon Bomb"
. Abweichend vom
    Originalrezept habe ich die Bombe noch in ein Schweinsnetz eingewickelt und auf das abschließende Moppen mit BBQ-Sauce
    verzichtet. Aus dem Saft in der
Auffangschale  machte ich mit Wasser, einem Bratensaftwürfel, Kümmel, Salz, Knoblauchpulver
    und etwas dunklem Saucenbinder eine Sauce. Als Beilage gab es Kartoffelknödel und Gurkensalat in Rahm-Dille-Dressing. 

    Nach ca. 1 Stunde im Smoker sah der "Hack´n Roll"- Braten schon lecker aus. Die fertige "Bombe" war dann einfach fantastisch
    und es blieb kein Krümel davon übrig.
 

    Am Wochenende 01. - 02.10.2016 war ein ebenfalls schon pensionierter ehemaliger Arbeitskollege von mir bei uns zu Besuch.

    Da das Wetter mitspielte gab es am Samstag Spareribs und am Sonntag Grillhühner vom Drehspieß aus dem Smoker. Die Hühner

    würze ich übrigens innen und außen mit einer Mischung von 9 Teilen Salz und 1 Teil Paprikapulver edelsüß. Der Tipp dazu stammt

    von einem Koch der ehemaligen Restaurantkette "Wienerwald", die für ihre Grillhühner berühmt war. Die Hühner werden damit ein- 

    fach superlecker.

    Wir hatten uns viel zu erzählen und machten Ausflüge in die Umgebung. Es war ein sehr schönes Wochenende.

    Da es mittlerweile schon sehr kalt geworden ist, beende ich für heuer die Grillsaison. Ich wünsche euch allen einen schönen Winter 

    und einen guten Rutsch ins Jahr 2017.
 

   PS: Eine Auswahl von mir getesteter Smoker- und Grillrezepte (auch das Rezept für "American Cheesecake" ist dabei, obwohl es mit Grillen nichts zu tun) kann man hier online lesen, herunterladen und die Rezepte bei Bedarf ausdrucken. Es handelte sich dabei zum Teil um original US-amerikanische Rezepte mit viel scharfem Chili. Sie wurden von mir teilweise abgeändert und unserem Geschmack angepasst. Ich werde die Sammlung hin und wieder mit neu entdeckten Rezepten ergänzen, allerdings erst nachdem ich sie selbst ausprobiert habe. Auch einige Rezepte für Salate, die gut zu Grillspeisen passen, sind dabei.
Vie Spaß beim Nachkochen, gutes Gelingen und guten Appetit.

 

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